UFOs vom Militär aufgenommen
Pentagon gibt historische UFO-Videoaufnahmen frei: Navy-Piloten verfolgen unidentifizierte Objekte
Dies ist die vom Pentagon freigegebene Aufnahme genannt „GOFAST“.
Washington, D.C. – Das US-Verteidigungsministerium hat erneut Aufmerksamkeit erregt, indem es drei ikonische Videoaufnahmen von Unidentified Aerial Phenomena (UAP) offiziell freigegeben und bestätigt hat. Die Clips mit den Namen „FLIR“, „GIMBAL“ und „GOFAST“, aufgenommen zwischen 2004 und 2015 von Kampfflugzeugen der US Navy, zeigen Piloten bei der Verfolgung mysteriöser Objekte, die extreme Manöver ausführen. Die Freigabe erfolgte am 27. April 2020, um Spekulationen über die Authentizität zu beenden – die Videos bleiben jedoch als „unidentifiziert“ klassifiziert.
Die Aufnahmen stammen von Forward-Looking Infrared (FLIR)-Systemen an Bord von F/A-18 Super Hornet-Jets und wurden zunächst 2017 durch Leaks bekannt, bevor das Pentagon ihre Echtheit bestätigte. „Nach gründlicher Überprüfung hat das Ministerium festgestellt, dass die Freigabe dieser unklassifizierten Videos keine sensiblen Fähigkeiten oder Systeme offenbart“, erklärte Pentagon-Sprecherin Sue Gough. Die Videos sind auf der FOIA-Website der Naval Air Systems Command verfügbar und haben Millionen Aufrufe generiert.
Die Inhalte der Videos: Verblüffende Verfolgungsjagden
Das prominenteste Video, „FLIR“ (auch „Tic Tac“ genannt), stammt vom 14. November 2004 und wurde vor der Küste Kaliforniens von Piloten der USS Nimitz gefilmt. Es zeigt ein oblonges, tic-tac-förmiges Objekt ohne sichtbare Triebwerke oder Flügel, das abrupt beschleunigt und aus dem Sichtfeld verschwindet. Piloten wie Commander David Fravor berichteten von einer Verfolgung: Das Objekt spiegelte ihre Manöver, stieg rasch auf und verschwand mit hyperschnellen Geschwindigkeiten – „es beschleunigte wie nichts, was ich je gesehen habe“, so Fravor.
„GIMBAL“ und „GOFAST“, beide aus Januar 2015 vor der Ostküste der USA (USS Theodore Roosevelt), erfassen weitere Verfolgungen. In „GIMBAL“ rotiert ein Objekt gegen den Wind, umgeben von einer „glühenden Aura“, während Piloten rufen: „Schau dir das Ding an! Es rotiert!“ Das Objekt bewegt sich mit hoher Geschwindigkeit, ohne erkennbare Antriebsquelle. „GOFAST“ zeigt ein Objekt, das scheinbar niedrig über dem Ozean rast; Audioaufnahmen fangen die Verblüffung ein: „Das ist ein verdammter Drohnen-Bro!“ Spätere Analysen des All-domain Anomaly Resolution Office (AARO) schätzen die Geschwindigkeit auf ca. 30-40 Knoten, mit Parallax-Effekten durch die Kamera.
Experten wie der ehemalige Pilot Ryan Graves betonen die Anomalien: Die Objekte ignorierten Aerodynamik-Gesetze, ohne Flügel oder Abgasfahnen. Skeptiker wie Mick West sehen optische Täuschungen oder Ballons, z. B. durch Infrarot-Glare oder Parallax.
Politischer und gesellschaftlicher Kontext
Die Freigabe 2020 folgte auf Berichte der New York Times (2017) und Druck durch den Kongress. Das Advanced Aerospace Threat Identification Program (AATIP) hatte solche Vorfälle untersucht. Das AARO, gegründet 2022, listet die Videos als „unresolved“ oder anomal, ohne Beweise für außerirdische Herkunft – viele seien Ballons, Drohnen oder natürliche Phänomene.
Reaktionen reichen von Begeisterung (#UFOs) bis Skepsis. Piloten berichten von Stigma, das Meldungen behinderte. Die NASA und AARO fordern wissenschaftliche Analysen.
Ausblick: Was kommt als Nächstes?
Das AARO prüft Hunderte Fälle jährlich; Berichte wie der 2024 Historical Record Report schließen extraterrestrische Technologie aus. Kongressanhörungen (z. B. 2023 mit Fravor) fordern mehr Transparenz. Die Videos sind unter navy.mil/FOIA oder defense.gov verfügbar.
Diese Aufnahmen haben die UAP-Debatte revolutioniert – sie zeigen, dass Piloten reale Anomalien verfolgen, deren Erklärung offen bleibt.
Von Sandra Deseke, Nachrichtenredakteur
Quellen: US-Verteidigungsministerium (2020), AARO-Berichte, New York Times, Wikipedia, Pilotenaussagen