6.Teil UFO Akten der USA veröffentlicht
Sechster Teil der US-UFO-Akten veröffentlicht: Pentagon gibt historische Filme, Audio und AAWSAP-Dokumente frei
Washington D.C., 18. September 2026 – Das US-Verteidigungsministerium (Department of War) hat heute die sechste Tranche der deklassifizierten UFO-/UAP-Akten im Rahmen des PURSUE-Programms (Presidential Unsealing and Reporting System for UAP Encounters) veröffentlicht.
Damit setzt die US-Regierung den seit Mai 2026 laufenden Kurs fort, bisher geheime Unterlagen zu unidentifizierten anomalen Phänomenen schrittweise öffentlich zu machen. Die Akten sind auf der offiziellen Website war.gov/UFO einsehbar. Weitere Freigaben sind bereits angekündigt.
Was ist in der sechsten Tranche enthalten?
Die neue Veröffentlichung verbindet zwei Ebenen: klassische historische UFO-Fälle der 1950er Jahre und interne Dokumente zum späteren Pentagon-Programm AAWSAP. Hinzu kommen moderne Videoaufnahmen der lokalen Polizei aus Colorado.
Historische Fälle der 1950er Jahre:
- Tremonton-Film, Utah (2. Juli 1952)
Enthalten sind die Project-Blue-Book-Akte zum Fall sowie das historische Filmmaterial selbst. Der Tremonton-Film gilt als einer der bekanntesten frühen US-Fälle: Ein Navy-Fotograf filmte mehrere helle Objekte am Himmel über Utah. Die Akte und das Video liegen nun offen vor. - Vortrag von Captain Edward J. Ruppelt (26. März 1952)
Ruppelt war Leiter von Project Blue Book. Freigegeben wurden das Transkript seines Vortrags in Boston sowie eine Audioaufnahme. Das ist eines der wenigen historischen Tonstücke in den PURSUE-Akten.
Dokumente zum AAWSAP-Programm (2008–2010):
- AAWSAP Statement of Objectives (Juli 2008)
- AAWSAP Solicitation and Original Order (September 2008)
- Technische Studien (DIRDs) zu Metallic Glasses for Aerospace Applications (2009) und Metallic Spintronics (2010)
AAWSAP (Advanced Aerospace Weapon System Applications Program) war ein geheimes Pentagon-Forschungsprogramm und Vorläufer von AATIP. Die nun veröffentlichten Papiere zeigen, dass das Programm nicht nur Sichtungen sammelte, sondern auch nach neuartigen Materialien und Antriebskonzepten suchte. DIRD steht für Defense Intelligence Reference Document – interne Fachberichte.
Moderne Sichtungen:
- Zwei ungeklärte Videos der lokalen Strafverfolgung aus Colorado, Oktober 2023
- Ein vom FBI erstelltes digitales Rendering einer Sichtung bei Colorado Springs 2023. Ein Rendering ist keine Originalaufnahme, sondern eine computergenerierte Bildrekonstruktion auf Basis von Zeugenaussagen.
Alle Fälle in dieser Tranche gelten offiziell als „unresolved“ (ungeklärt). Das Pentagon gibt an, dass keine ausreichenden Daten für eine eindeutige Erklärung vorliegen.
Offizielle Einschätzung
Pentagon-Sprecher Sean Parnell erklärte:
„Heute veröffentlicht das Department of War die sechste Freigabe deklassifizierter und historischer UAP-Akten im Rahmen von PURSUE. Die Sammlung bleibt auf WAR.GOV/UFO verfügbar. Weitere Dateien werden fortlaufend folgen.“
AARO, die zuständige Pentagon-Stelle, hat bisher keine nachprüfbaren Beweise für außerirdische Technologie veröffentlicht. Gleichzeitig bleiben viele Fälle offen. Besonders häufig gemeldet werden kleine metallische Kugeln (Orbs) und dreieckige Objekte.
Wo kann man die Akten einsehen?
Die sechste Tranche und alle vorherigen Releases sind kostenlos zugänglich:
🔗 https://www.war.gov/UFO/release/06/
Gesamtarchiv: https://www.war.gov/UFO/
Das Fazit
Die sechste Freigabe bringt vor allem drei Dinge:
- den klassischen Tremonton-Film von 1952 samt Blue-Book-Akte
- die Audioaufnahme von Blue-Book-Leiter Edward Ruppelt
- interne AAWSAP-Dokumente, die zeigen, dass das Pentagon ab 2008 gezielt nach ungewöhnlichen Materialien und Antriebstechnologien suchte
Dazu kommen aktuelle Polizeivideos aus Colorado. Es gibt weiterhin keine endgültigen Beweise für außerirdische Herkunft. Die Datenmenge wächst aber weiter – und die Öffentlichkeit kann die Originaldateien selbst prüfen.
Quellen
- Offizielle PURSUE-Website: https://www.war.gov/UFO/release/06/
- Pentagon-Pressemitteilung vom 18. September 2026
- NewsNation-Bericht zur sechsten Freigabe